Freitag, 21. April 2017

I have found the hardware list of my first PC!

Kleine Renovierungsarbeiten und der Frühlingsputz brachten die Hardwareliste meines ersten PC hervor. Akten und Ordner wurden entrümpelt, Bedienungsanleitungen und Garantiebestätigungen - von Geräten die schon lange nicht mehr im Haus sind - entsorgt.

Doch dieser kleine Zettel wird archiviert. Es war mein erster PC. Als auch er entsorgt wurde, waren bis auf das Mainboard, Floppy-Disk und das Gehäuse sämtliche Komponenten ausgetauscht. Mehr Ram, bessere CPU, zusätzliche Grafikkarte, neues Netzteil, neues DVD-Laufwerk, neuer DVD-Brenner, bessere Lüfter, größere HDD und nicht zu vergessen - eine neue Batterie am Mainboard.
Diese Umbauten und dem Ausprobieren diverser Linuxdistributionen zogen mich immer tiefer in die Materie und erweiterten mein Wissen auf diesem Gebiet.
Man merkt, hier liegt eine kleine emotionale Bindung vor. :-)


Pure Nostalgie, wenn man diese Werte sieht!

Nach kurzer Recherche fand ich natürlich diverse Linux-Ableger, welche noch mit 256 MB Ram zurechtkommen würden. Hier wären z.B. Puppy Linux , antiX  oder Bodhi Linux zu nennen. Bei Bodhi Linux, bei welchem das Gesamtkonzept am Besten ankommt, wären die Mindestanforderungen sogar noch darunter.

Die Sinnhaftigkeit des Einsatzes so eines Systems als Arbeits-PC ist jedoch meiner Meinung nach zweifelhaft. Alleine schon mit einem Browser wie Firefox wäre das System überfordert. Wie auch aus dem Systemanforderung des Firefoxs hervorgeht. Chromium verhält sich da nicht anders. Natürlich gibt es andere, nicht so systemhungrige Browser oder Konsolenbrowser, diese sind aber in ihrer Funktion beschränkt.

Jahre später werden diese Zeilen geschrieben mit:

  • 4-Kernprozessor mit je 2,4 GHz
  • 4 GB RAM
  • Grafikkarte mit 1 GB RAM
  • 1 Terabyte HDD
...... und nicht zu vergessen - LINUX!!



Die Zeit bleibt nicht stehen!

Roman

Kommentare:

  1. 40 GB Festplatte? Wie großzügig! Mein erster PC, ein Notebook, war ein Modell der Reihe Highscreen von Vobis mit sage und schreibe 80 MB Festplatte und externem Diskettenlaufwerk. Ich meine, DVD-ROM-Laufwerke gab es damals noch nicht, oder noch nicht serienmäßig. Ich installierte mir die Bürosuite Geoworks Ensemble, die damals auf DOS aufsetzte und mit Windows nichts am Hut hatte, ohne jedoch weniger Leistung als MS-Programme zu bieten. Mit der Kiste hatte ich während meiner Wochenend-Jobs, mit denen ich während des Studiums meinen Lebensunterhalt verdiente, sämtliche Hausarbeiten geschrieben.

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    1. Als 14-jähriger hatte ich einen Comodore 16. Das 64er Modell konnte ich mir nicht leisten. Kein Floppy - sondern ein Dataset (oder wie das mit der Kasette auch geheißen hat).
      Danach war ich fast ein bisschen computerphob und hatte eine elektrische Schreibmaschine. Die reichte viele Jahre. Doch mit zunehmender Präsenz des Internets konnte ich mich dem Fortschritt nicht mehr verschließen und kaufte mir diesen PC.
      Übrigens war ich auch sicher einer der Letzten die sich ein Handy leisteten, dafür aber einer der Ersten die sich ein Smartphone kauften.
      Sehe dich übrigens in letzter Zeit selten online bei XMPP.

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    2. In Bezug auf XMPP vergesse ich abends einfach, auf den Knopf zu drücken.

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